Wirtschaft. Made in Germany.

Nach dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz darf es kein Wachstumshöchstgeschwindigkeitsgesetz oder gar ein Wachstumsunendlichkeitsgesetz geben.

 

Machen wir unsere Wirtschaft wieder fit für die Zukunft.

 

Die Natur gibt die Regeln vor. Sie zeigt uns, wie wir es machen müssen. In der Natur gibt es Wachstum, jedoch ist dieses Wachstum begrenzt, denn alles in der Natur unterliegt dem Wandel. Alles wächst eine bestimmte Zeit und dann vergeht alles auch wieder. Wir sprechen hier vom Kreislauf der Natur und genau so müssen wir unsere Wirtschaft organisieren.


Von der Wiege bis zur Wiege

 

Unser Wirtschaftskreislauf heute ist geprägt vom Denken und Handeln, dass wir von der Wiege bis zur Bahre produzieren. Auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, es will uns nicht gelingen, dass wir von der Wiege bis zur Wiege produzieren. Der Kreislaufgedanke ist uns sehr wohl bekannt, aber irgendetwas hindert uns daran.

 

Die ausschlaggebenden Faktoren für unser Scheitern sind: Die Konstruktion unseres Geldes, also die automatisierte Pflicht zum Geldwachstum (von allen gerne als Kapitalismus bezeichnet, wobei dieses Wort in einer bestimmten Region in unserem Gehirn sofort zu einem irritierenden Reflex führt. Unser Tipp: Vergessen Sie einfach den Begriff Kapitalismus. Er bringt uns immer nur auf die falsche Fährte) und der unnatürliche Umgang mit den von der Natur kostenlos zur Verfügung gestellten Ressourcen, wie Wasser, Boden, (saubere) Atemluft und Sonnenlicht.

 

Von der Natur lernen

 

Am Beispiel einer Glühbirne wird deutlich, wie neues Wirtschaften aussehen kann. Ein Unternehmen, welches Glühbirnen herstellt, wird belohnt, wenn das Produkt "ewig" hält, in dem wir eine jährliche Nutzungsgebühr für den Einsatz der Glühbirne bei uns zu Hause entrichten. Brennt die Glühbirne nach 50 Jahren durch, hat das Unternehmen 50 Jahre verdient, ohne uns immer wieder neue Glühbirnen schmackhaft machen zu müssen. Die Mitarbeiter in dem Unternehmen werden also nicht verstärkt in der Produktion eingesetzt, sondern in der Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Langlebigkeit der Produkte. Wir bringen also nach 50 Jahren die Glühbirne zum Händler zurück, bei dem wir sie "gemietet" haben. Er schickt sie an den Hersteller, weil nur dieser sein Herstellungs- und Wiederverwertungsverfahren nach dem Kreislaufprinzip der Natur organisiert hat.

 

Was am Beispiel einer Glühbirne leicht zu verstehen ist, kann für alle Güter, auch für des Deutschen liebstes Kind gelten; sein Auto. Wenn Sie jedes Jahr ein neues Auto fahren möchten, bitte schön. Der Hersteller wird Ihnen die Gebühr nennen, die Sie zu entrichten haben. Die deutsche Autoindustrie wird völlig neu kalkulieren und weiter die Gewinne erwirtschaften, die sie heute "einfährt". Das nennt man dann nicht mehr soziale Marktwirtschaft, sondern natürliches Wirtschaften. Ein Auto, dass 50 Jahre oder mehr im Einsatz ist, spart nicht nur natürliche Ressourcen in gigantischem Ausmaß, sondern trägt nach einer gewissen Zeit zu einem wundervollen Gefühl bei: "Auch ich kann es mir leisten, einen Oldtimer zu fahren!"

 

Spaß beiseite. Schonen wir in Zukunft unsere Ressourcen nach dem Prinzip "Von der Wiege bis zur Wiege" und tragen wir so zu einer entspannten und lebenswerten Beschäftigung bei. Arbeit muss doch Freude machen und einen Sinn haben, oder? Bleiben Sie gesund. Oder werden Sie es wieder.

 

Ach ja, apropos Entlohung: Sie werden so viel verdienen, dass Sie keine zusätzlichen staatlichen Alimente mehr benötigen. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Auch hier können wir vom Vorbild der Natur lernen. Sie investiert für Ihre Evolution genau die Summe, damit die Lebewesen und Organismen die Chance haben, sich zu entwickeln. Machen Sie einfach mit und erschaffen wir zusammen in Deutschland ein weltweit einzigartiges Wirtschaftsprinzip (das zwar bekannt ist, aber noch nicht angewendet wird).

 

Danke, dass Sie sich für Deutschland engagieren.